So, wie versprochen. Meld ich mich nochmal vor ich morgen nach Peking fahr. Eigentlich war der ganze Tag ganz anders geplant. Aber es kommt ja nie so, wie man es vor hat, gell?! Ich bin auf jeden Fall überraschenderweise heute mal wieder in Kalligrafieunterricht gegangen nur um festzustellen, dass ich da nicht wieder hingehen werde. Ich habe einfach nicht die Geduld 1 1/2 h lang den gleichen Strich zu üben, nur damit er am Ende immer noch nicht perfekt ist und ich nächste Woche nochmal kommen muss ;-) Nein, Spaß. Es war schon super interessant, weil ich jetzt noch mehr respekt vor den Kalligrafen habe, weil das mal echt eine Kunst für sich ist und man einfach nur üben, üben und nochmals üben muss. Aber jeder, der mich kennt, weiß ja, dass ich nicht gerade die Person bin, die wahnsinnig viel Geduld hat, deswegen geb ich lieber auf und übe für mich weiter. Tja, dann war noch Wohnung putzen angesagt, was auch ein Spaß für sich ist, weil mir noch nie so viele Sedimentablagerung beim Badputzen begegnet sind. Keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Vielleicht weil wir einen neuen Boiler montiert bekommen haben!? Tja, dann noch schnell ne Runde Laufen und dann hab ich mich mit Wang Ling getroffen. Wir waren in der Parallelstraße mit ein paar Freunden von ihr essen und ich musste natürlich alles probieren, wie z.B. auch die 12cm lange Chillischote (so etwas scharfes hab ich noch nie in meinem Leben gegesssen!!!!) und und und. Dann hab ich dummerweise die Frage gestellt, wieso wir Yantai-Bier trinken und nicht das bekannte Tsingtao-Bier. Also wurden sofort alle möglichen Biersorten der Provinz Shandong bestellt und ich durfte probieren. Dabei hab ich festgestellt, dass das Jinaner Bier am Schlechtesten schmeckt und das Tsingtao-Bier wirklich am Besten. Und das war dann noch nicht alles, dann kam die lustige Idee auf, dass wir ja mal Exen könnten. Heiliges Kanonenrohr, das können die Chinesen. Auch wenn sie danach unter´m Tisch liegen ;-) Tja, und zur Verdauung sind wir dann noch in ein Cafe gegangen, haben Brettspiele gespielt und Eisbecher gegessen. Dann war der Abend um 22 Uhr auch schon zu Ende. Aber ok, die müssen morgen auch alle wieder früh raus zum Arbeiten. Tja, dann kam ich nach Hause. Da hat mich meine Nachbarin schon abgefangen, ob ich ihr noch bei ner Visa-application helfen kann. Im Gegensatz gabs dafür diese kleinen Früchte, die aussehen wie Äpfel, so schmecken wie Äpfel, aber so groß sind wie Kirschen. Ich lad mal ein Bild von hoch.
So, jetzt ist es halb zwölf, ich werd noch ein paar Bewerbungen abschicken und meine Sachen packen, Vokabeln lernen (weil ich ja morgen früh noch an die Uni geh, so brav wie ich bin)und mich noch ein wenig auf Peking vorbereiten. Ich werd ja ab Donnerstag Reiseführerin sein, obwohl ich selber recht wenig Ahnung habe (ich glaub ich war vor 5 Jahren das letzte Mal in Peking....). Für die, die es noch nicht wissen. Am Sonntag ist mal wieder der Peking Marathon, an dem Sebastian, mein Mitbewohner, teilnimmt. Dazu kommen eben auch recht viele Läufer aus seinem Heimatverein. Die brauchen natürlich auch Betreuung, deswegen bin ich eben in Peking. Bekomme Kost und Logi bezahlt und führe dafür 8 ahnungslose Deutsche durch Peking. Ich werde berichten.........guats Nächtle
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen